Innung für das Kraftfahrzeuggewerbe Rhein-Westerwald

Das Auto ist der Deutschen liebstes Kind ...
... und genau hierum kümmern wir uns gerne.
Die Innungs-Werkstatt in der Nähe ist für Ihren Liebling gerüstet.

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Innung für das Kraftfahrzeuggewerbe RWW








 

Innung für das Kraftfahrzeuggewerbe Rhein-Westerwald führte Innungsversammlung durch

Neuer Vorstand gewählt

Zur diesjährigen Innungsversammlung begrüßte der Obermeister der Innung für das Kraftfahrzeuggewerbe Rhein-Westerwald, Rudolf Röser, die Teilnehmer in der Stadthalle Ransbach-Baumbach, recht herzlich.

Zu Beginn der Veranstaltung erstattete Röser einen umfangreichen Geschäftsbericht, in dem er auf die Situation des Kfz-Handwerks in den zurückliegenden Monaten aber auch in der Zukunft einging. „Fehlende Neuwagen wegen der Chip-Krise, ein leergefegter Gebrauchtwagenmarkt und stagnierende Serviceumsätze: Das Autojahr 2021 hat den Kfz-Betrieben viel abverlangt“, so der Obermeister. „Insbesondere die Autohäuser sind im Jahresverlauf aus dem Regen in die Traufe gekommen. Erst sorgte der lange Lockdown für reduzierte Kauflaune und als sich die Lage wieder langsam normalisierte, war das Angebot an Neuwagen durch den Halbleitermangel sehr begrenzt. Die dadurch geförderte starke Nachfrage auf dem Gebrauchtwagenmarkt führt inzwischen dort zu einem deutlich reduzierten Angebot, was wiederum steigende Preise mit sich zieht. Die wirtschaftlichen Folgen werden wir wohl erst in einigen Monaten abschätzen können“, so Obermeister Röser weiter. Sorgen bereitet Röser aber auch die drastische Verteuerung der Energiekosten und insbesondere natürlich der Kraftstoffpreise. Seine Forderung an die neue Bundesregierung ist deshalb, dass die individuelle Mobilität mit dem Auto weder eingeschränkt noch verteuert werden darf. Außerdem sei es notwendig, die Förderung von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben vorausschauend, transparent und für die Kunden auf Jahre verlässlich zu gestalten. Die Entwicklung des laufenden Jahres verglich Röser mit dem Blick in die Glaskugel. „Wenn es keinen Lockdown mehr gibt und sich die Verfügbarkeit von Neuwagen und jungen Gebrauchten wieder normalisiert, dann sollten wir die Talsohle hinter uns lassen und wieder Wachstum in unserer Branche erleben.“ Nach seinen allgemeinen Ausführungen zur wirtschaftlichen Lage ging Röser noch auf die Arbeit innerhalb der Innung ein. Es war sein letzter Geschäftsbericht als Obermeister der Innung, denn nach 20 Jahren Obermeistertätigkeit stand Röser nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Nach einem kurzen Rückblick auf die vergangenen 20 Jahre bedankte er sich daher am Ende seines Geschäftsberichts für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte dem neuen Vorstand viel Erfolg bei seiner Tätigkeit.

Im Anschluss an die Ausführungen des Obermeisters gab der Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses Karlheinz Latsch einen Rückblick auf die durchgeführten Prüfungen.

Nachdem die Jahresrechnungen 2020 und 2021 einstimmig verabschiedet wurden, stand die Entscheidung zur Einführung einer neuen Innungssatzung auf der Tagesordnung.

Innungsbeauftragter Martin Reitz erläuterte die Gründe für die Notwendigkeit der neuen Satzung und nannte die wesentlichen Punkte, die geändert wurden. Die Versammlungsteilnehmer beschlossen einstimmig die Einführung der neuen Innungssatzung.

Die anschließenden Wahlen ergaben folgendes Ergebnis: Karlheinz Latsch wurde einstimmig zum neuen Obermeister und Thomas Weller zum stellv. Obermeister der Innung gewählt. Im Amt bestätigt wurde der Lehrlingswart Frank Hoffmann. Das Amt der Beisitzer begleiten nunmehr Volker Kämpflein, Martin Rosenbauer, Max Weller, Dominik Eichmann, Andreas Gläser und Robin Jung.  
  
 
Die erste Amtshandlung des neugewählten Obermeisters bestand darin, im Rahmen der Versammlung einige besondere Ehrungen vorzunehmen. Auf einstimmigen Beschluss der anwesenden Mitglieder wurde Rudolf Röser zum Ehrenobermeister der Innung ernannt. Die Kollegen würdigten damit sein hohes Engagement als Obermeister und Vertreter des Kfz-Handwerkes. Obermeister Latsch überreichte Röser die Ehrenurkunde und ein Präsent.

Aber auch den aus dem Vorstand ausgeschiedenen Kollegen, Siegfried Frensch, Hermann Rünz und Alfred Görg dankte Latsch für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Tätigkeit und überreichte auch ihnen eine Urkunde und ein Präsent.

Nach der einstimmigen Verabschiedung des Haushaltsplanes 2022 schloss Latsch mit dem Dank an die Versammlungsteilnehmer für ihr Erscheinen die Innungsversammlung.


 


 


Verantwortlich: Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe e.V.
Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald
Kraftfahrzeuggewerbe Rheinland – Pfalz e. V.